Siebmaschinen für Phosphatdünger

Schnell wirkende Düngemittel werden weltweit benötigt, um Nährstoffmängel in der modernen Agrarwirtschaft ausgleichen zu können. Heutzutage kommt die Hauptmenge der Phosphate als Dünger zum Einsatz. Die schwer löslichen Rohphosphate werden in Verbindung mit Ammoniak zu wasserlöslichen Düngemitteln wie Mono- und Diammoniumphosphat oder in Verbindung mit Schwefelsäure zu speziellen Superphosphaten (Doppel- und Triplesuperphosphaten) verarbeitet, um Nutzpflanzen schnell und effektiv mit den benötigten Nährstoffen versorgen zu können.

Herausforderungen beim Sieben von Phosphat

Typische Phosphatdünger unterliegen Spezifikationen, die Partikelgrößen zwischen 2 mm bis 4 oder 5 mm erlauben. Darüber hinaus wird bei diesen Produkten oft eine Qualität von mehr als 90 Prozent erwartet, was bedeutet, dass nur 10 Prozent der Partikel außerhalb des spezialisierten Bereichs liegen dürfen. Außerdem weisen Phosphatdünger-Produktionsanlagen eine Produktionsrate von mehreren hundert Tonnen pro Stunde auf. Die größte Herausforderung einer Phosphatsiebmaschine besteht folglich darin, ein qualitativ hochwertiges Material mit hohem Durchsatz zu erhalten und gleichzeitig eine geringe Stillstandzeit für die Wartung zu gewährleisten.

Phosphatgranulat neigt jedoch dazu, Agglomerate zu bilden, welche das Siebgewebe verschließen und die effektive Siebfläche bis hin zur vollständigen Verstopfung verringern. Tritt dies ein, muss die Produktion gestoppt werden, um eine Reinigung oder einen Austausch der Maschen zu ermöglichen. 

Phosphatdünger effizient sieben

Zur erstklassigen Siebung von Phosphatdünger empfiehlt RHEWUM seine direkt angeregte Siebmaschine RHEmoto (RHEWUM WAU) mit bis zu 5 Siebdecks. Die direkte Anregung des Siebes macht es möglich, eine hochfrequente Schwingung des Siebes mit Beschleunigungen von bis zu 15 g zu erreichen und so ein Verstopfen der Maschen zu verhindern. Zusätzlich lassen sich automatische Abreinigungsimpulse einstellen, die das Siebgewebe von klebrigem Material befreien und eine reibungslose Produktion sichern.

Um den Siebprozess zusätzlich zu optimieren, wird die Verteilrinne RHEside (RHEWUM SV-S) mit statischem Gehäuse und schwingendem Innenteil vorgeschaltet. Sie sorgt für eine optimale Aufgabe auf die Maschine selbst von klebrigem Siebgut und ist mit optionaler Vorabsiebung des Produktes erhältlich. Hierbei wird das Material über eine staubdichte Flanschanbindung auf einer Siebmaschinenbreite von bis zu 4,4 m gleichmäßig aufgegeben, während sehr grobes Material vor dem eigentlichen Siebvorgang abgeführt wird.  Damit wird die Maschine weiter entlastet und die Fraktionen werden noch genauer getrennt.

Empfohlene Siebmaschinen für Phosphatdünger

RHEmoto (RHEWUM WAU)

RHEmoto (RHEWUM WAU)

Höchste Beschleunigungswerte direkt am Gewebe und automatische Abreinigung

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RHEside (RHEWUM SV)

RHEside (RHEWUM SV)

Optimierter Siebprozess dank gleichmäßiger Materialverteilung und optionaler Vorabsiebung

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RHEduo (RHEWUM DF)

RHEduo (RHEWUM DF)

Höchste Durchsatzmengen mit zuverlässiger Produktqualität durch doppeltfrequentes Antriebsprinzip

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