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Siebanlagen von höchster Qualität.

Polymerverarbeitung und Behandlung chemischer Produkte

Polymerverarbeitung mit ★hochqualifizierter Siebtechnik★

Separation von chemischen Produkten – RHEWUM

Zu den chemischen Produkten zählen Kautschuk, Anstrichfarben, Kosmetika, Pharmazeutika, Klebstoffe, Bautenschutzmittel, Putzmittel und Pyrotechnika. Bei der Kunststoffverarbeitung finden nicht zwangsläufig chemische Umwandlungen statt, vielmehr werden physikalisch-chemische Verfahren (Mischen, Mahlen, Sieben, Extrahieren bzw. Emulgieren) eingesetzt.

Die ersten industriell genutzten Chemikalien waren Schwefelsäure, Soda, Chlorkalk synthetische Düngemittel, Kunststoff und Farbstoffe. Danach folgten pharmazeutische Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Chloralhydrat und Ether.

Neben diesen klassischen Siebanwendungen sind wir jedoch auch in der Lage, MOFs (Metal Organic Frameworks), oder, auf Deutsch, metall-organische Gerüste abzusieben. Wir empfehlen dazu RHEWUM MDS Siebmaschinen, die aufgrund ihrer unschlagbaren Trennschärfe eben diese hochwertigen Produkte schonend und ohne unnötige Produktversluste absieben.

MOFs bestehen aus mikroporösen kristallinen Materialien, die aus metallischen Knotenpunkten der Kristallstruktur, den sogenannten SBUs (Secondary Building Units), und organischen Molekülen (Linkern) als Verbindungselemente zwischen den Knotenpunkten aufgebaut werden. Die entstehenden Poren in der Gitterstruktur werden in der Anwendung mit anderen Substanzen gefüllt. Anwendungsgebiete sind z.B. die Gasspeicherung, aber auch die selektive Stofftrennung von Gasen und möglicherweise Flüssigkeiten. Dabei wird die extrem große innere Oberfläche zum Einsatz gebracht, die weitaus größer sein kann, als die von z.B. Aktivkohle, sowie die exakt definierte Gitterstruktur.

Für Materialien dieser Klasse gibt es - neben der Abkürzung MOF - eine Vielzahl an weiteren Kurzbezeichnungen wie z.B. IRMOF, HKUST, ZIF, COF, MFU oder aber auch BAF (= BergAkademie Freiberg.

Grundsätzlich gilt, dass zur schonenden Kunststoffverarbeitung vorzugsweise eine Siebtechnik einzusetzen ist, die diese Granulate bzw. Pulver sorgfältig und ohne zusätzlichen Staub zu erzeugen verarbeitet.

Polymerverarbeitung mit hochwertiger Technik

Bei der Herstellung von Kunststoffgranulat werden zumeist die zuvor polymerisierten Pellets auf Längen gesiebt. Übliche Größen der „On-Size“ Pellets sind zumeist zwischen 1,6 mm und 6,0 mm. Dabei werden die Granulate zur Kühlung und zur Verfestigung im Wasserbad extrudiert. Im Anschluss wird die Flüssigkeit vom Feststoff separiert und die Granulate auf vorgegebene Größen gesiebt. Die Siebmaschinen werden häufig in Edelstahl ausgeführt, die Pellets auf Lochblechen abgesiebt. Teilweise findet die Siebung unter Ausschluss von Sauerstoff statt. Entsprechend werden die Siebmaschinen gasdicht gefertigt und mit einem Schutzgas wie z.B. Stickstoff geflutet. Die Oberfläche werden teilweise poliert.

Eine weitere Aufgabenstellung in der Polymerverarbeitung ist die Trennung von farblich verunreinigten Chargen. Im Falle einer ungewollten Mischung verschieden eingefärbter Granulate werden diese mittels optischer Sortierung sortenrein getrennt.

Zu der Gruppe der Polymere gehören: Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC), Polystyrol (PS), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polymethylmethaacrylat (PMMA), Polyamid (PA), Polyester, Polycarbonate (PC) sowie Polyethylenterephtalat (PET).

Bei der Polymerverarbeitung werden aus Monomeren durch Polymerisation, Polykondensation oder Polyaddition zuvor genannte Polymere. Außerdem wird unterschieden in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere, abhängig von den jeweiligen physikalischen Eigenschaften.

Separation von Soda, Natriumcarbonat

Soda bzw. Natriumcarbonat ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Herstellung von Glas und Bleichmitteln bzw. Waschmitteln. Im Herstellungsprozess von Glas wird das gesiebte Soda mit Quarzsand vermischt und aufgeschmolzen. Dabei wirkt das Soda als Flussmittel, das den Schmelzpunkt des gesiebten Quarzmehls verringert (auf ca. 850°C). Beim Bleichen mit Soda bzw. mit Natriumcarbonat wird Soda nach der Trocknung und Siebung aufgelöst. Im Zuge der letzen Neutralisierung beim Bleichen von Baumwolle wird die Restsäure durch Sodalösung neutralisiert. In modernen Waschmitteln findet sich Soda nur indirekt als Regulator der Schaumbildung (Kernseifen).

Die Siebaufgabe besteht üblicherweise darin, den vorhandenen Staubanteil aus dem eigentlichen Sodaprodukt auszusieben. Die Trennung findet meist in einem Bereich von 0,1 mm bis 1,15 mm statt. Die Siebleistungen schwanken zwischen 5 t/h und 75 t/h je Siebmaschine. Neben der Produktsiebung finden noch Schutzabsiebungen vor der Verladung der verkaufsfähigen Produkte statt. Die möglicherweise entstehenden Sodaagglomerate werden durch einfache Trennung im Bereich 1 mm - 4 mm sicher entfernt.

Empfohlene Produkte
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Diese Vibrationssiebmaschinen werden im Feinst- bis Mittelkornbereich eingesetzt. Robuste Elektromagnete übertragen Schwingungen in das Siebgewebe.

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Feinstabsiebung mit dem Luftstrahlsieb PWA - trennt Sonderprodukte von bis zu 20 μm wie z.B. Kunststoffe, Nahrungsmittel oder Recyclingprodukte.

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Sortiertechnik zur Qualitätssicherung, Senkung von Produktionskosten und Eliminierung von Verunreinigungen mittels RHEWUM DataSort S.