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Schlackenaufbereitung und Weiterverarbeitung von Erzen

Schlackenaufbereitung mit ★innovativer Siebtechnologie★

Erzaufbereitung

Erze lassen sich in sulfidische und oxidische sowie in Schwarzmetallerze, Buntmetallerze, Leichtmetallerze und Edelmetallerze einteilen.

Im Folgenden finden Sie Gruppierungen der Erze:

Zu den sulfidische Erzen zählen Chalkopyrit, Galenit und Zinkblende. Zu den oxidischen Erzen zählen Chromit, Kassiterit und Magnetit. Silikatische Erze sind z.B. Népouit, Beryll und Spodumen.

  • Schwarzmetallerze sind Eisenerz (Magnetit bzw. Magneteisenstein und Hämatit bzw. Eisenglanz), Manganerze (Pyrolusit bzw. Weichmanganerz und Psilomelan bzw. Hartmanganerz), Chromerz (Chromit), Titanerze (Ilmenit bzw. Titaneisen und Rutil), Nickelerze (Népouit und Pentlandit bzw. Nickelmagnetkies), Kobalterze (Skutterudit bzw. Speiskobalt und Cobaltit bzw. Kobaltglanz), Wolframerze (Wolframit und Scheelit), Molybdänerze (Molybdänit) sowie Vanadiumerze (Vanadinit und Carnotit).
  • Neben den Schwarzmetallerzen gibt es noch die Gruppe der Buntmetallerze. Dazu gehören Kupfererze (Chalkosin bzw. Kupferglanz und Chalkopyrit bzw. Kupferkies), Bleierze (Galenit bzw. Bleiglanz und Cerussit bzw. Weißbleierz), Zinkerze (Sphalerit bzw. Zinkblende und Smithsonit bzw. Zinkspat) und Zinnerze (Kassiterit und Stannin bzw. Zinnkies).
  • Eine weitere Gruppe sind die Leichtmetallerze bestehend aus Aluminiumerz (Gibbsit bzw Diaspor), Magnesiumerz (Magnesit und Kieserit), Berylliumerz (Beryll und Phenakit) sowie Lithiumerz (Spodumen und Zinnwaldit).
  • Zu der Gruppe der Edelmetallerze gehören Golderz (gediegen Gold oder Calaverit), Silbererz (gediegen Silber oder Argentit bzw. Silberglanz) sowie Platinerz (gediegen Platin: Pt oder Sperrylith).

Zuvor genannte Erze sind aufgrund ihres Vorkommens oftmals kommerziell nicht abbaubar. Die wichtigsten Handelserze sind: Argentit, Bauxit, Baryt, Bastnäsit, Beryll, Bornit, Chalkopyrit, Chalkosin, Chromit, Cobaltit, Columbit-Tantalit, Galenit, Gold, Hämatit, Ilmenit, Kassiterit, Magnetit, Molybdänit, Monazit, Pechblende, Pentlandit, Scheelit, Wolframit, Zinkblende und Zinnober.

Schlackenaufbereitung

Schlacken entstehen bei metallurgischen Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen. Bei der Verhüttung bildet sich infolge ihrer geringeren Dichte eine homogene Schlackenschicht, die als Schlackendecke auf dem Metallbad aufschwimmt. Die Schlacke wird im Schmelzfluss vom Metall abgetrennt und anschließend in flüssigem Zustand zum Abkühlen in Beete abgegossen. Von dort gelangt sie in die Aufbereitungsanlage, wo dann das Brechen und Sieben der Schlacke gemäß dem späteren Verwendungszweck erfolgt.

Schlacken lassen sich wie folgt unterscheiden:

Hochofenschlacke (kurz HOS) entsteht bei der Erzeugung von Roheisen im Hochofen, Stahlwerksschlacke oder Konverterschlacke (kurz SWS) stammt aus dem Stahlwerk, Elektroofenschlacke (kurz EOS) entsteht im Elektrolichtbogenofen, Edelstahlschlacken (kurz EDS) fallen bei der Produktion von Edelstahl an, der Begriff Metallhüttenschlacke (kurz MHS) umfasst Schlacken aus Kupfer-, Zink-, Blei- und Chromerz.

Homogene Schlacken, die in größeren Mengen anfallen, dienen als Sekundärrohstoff, aus dem verschiedene Produkte hergestellt werden können. So dient beispielsweise granulierte Hochofenschlacke als Zusatzstoff für Zement (so genannter Hüttensand). Ein weiterer Anwendungsfall ist die Verwendung bei der Herstellung von mineralischen Düngemitteln. Im Straßen- und Wegebau kann granulierte Schlacke, wie etwa Schlackenschotter, Schlackenbrechsand, Schlackensplitt und Baggerschlacke bestehend aus unsortierter Eisenhütten- oder Metallhüttenschlacke, als Gesteinskörnung in Tragschichten genutzt werden. Ein weiterhin übliche Bezeichnung von Schlacken sind Eisensilikatgestein oder Eisensilikat.

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