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Tiernahrung, wie z.B. Futterpellets richtig sieben

Futterpellets sieben ✔kostengünstig ✔fachmännisch ✔sauber

RHEWUM-Siebmaschinen natürlich auch für die Futtermittel-Siebung geeignet

Futtermittel oder kurz Futter ist ein Sammelbegriff für alle Formen der Tiernahrung für landwirtschaftliche Nutztiere und Haustiere. Der Begriff Futtermittel wird je nach Verwendung in Schweinefutter, Rinderfutter, Geflügel- und Katzenfutter unterschieden. Sind mehrere Komponenten vermischt, so wird das Futtermittel als Mischfutter bezeichnet.

Zusammensetzung von Futtermittel

Da jedes Futtermittel einen schwankenden Anteil an Wasser enthält, wird ähnlich wie im organischen Rohstoffbereich immer die Trockensubstanz ermittelt. Danach könne weitere Analyseschritte erfolgen, die Proteine, Fett und Zellulose (Rohfaser) ermitteln. Die Inhaltsstoffe der Futtermittel werden häufig entsprechend der Weender Futtermittelanalyse angegeben.

Einsatz von Futtermittel

In der Landwirtschaft sind Futtermittel eine wesentliche ökonomische Größe. Neben den Bestandteilen ist auch deren Verfügbarkeit wichtig. Diese hängt auch von der Tierart ab: Schweine sind als Nahrungsspezialisten die besten Futterverwerter, Schafe hingegen gelten als Selbstsucher und richten entsprechend ihr Fressverhalten ihre Bedürfnissen aus. Gleiches gilt für Ziegen. Problematisch gelten Pferde, deren Futterplan oft genau ausgerechnet wird. Der Mineralstoffgehalt wird durch Verbrennung von Futterproben ermittelt. Die Roh-Asche enthält Salze der Alkalimetalle und Erdalkalimetalle, aus deren Anteil sich der Mineralstoffgehalt hochrechnen lässt.

Verwendete Inhaltsstoffe

In der Regel ist mit Futtermittel pflanzliche Nahrung gemeint. Futtermittel können in stärkereiche, in ölreiche und in eiweißreiche unterteilt werden. Zu den stärkreichen Futtermitteln zählen unter anderem Kartoffeln, Maniok und Hirse sowie Weizen, Gerste, Hafer, Roggen und Mais. Diese eignen sich prinzipiell für Wiederkäuer, Geflügel und Schweine. Die ölhaltigen Futtermittel werden aus Ölsamen wie Raps, Soja, Sonnenblume, Leinsamen, Sesam oder Erdnuss gewonnen. Diese Futtermittel sind nicht weit verbreitet, da das enthaltene Öl verstärkt für industrielle Zwecke (Treibstoff für Kraftfahrzeuge) genutzt wird. Zu den eiweißreichen Futtermitteln zählen hautsächlich Nebenprodukte aus der Ölextraktion, wie Expeller, oder der Alkoholerzeugung, wie Schlempe, Treber oder Bierhefe. Andere Futtermittel sind z.B. Fischmehl oder Nachprodukte der industriellen Produktion wie Kleie, Trester, Melasse oder Rübenschnitzel aus der Zuckerindustrie. Spezialfutter sind Bio-Futter, Diät-Futter, Eiweißkonzentrate sowie sogenanntes RAM-Futter, welches ein protein- und phosphorarmes Mastfutter ist. Mineralfutter, zumeist aus anorganischen Bestandteilen zusammengesetzt, stellen eine besondere Form der Ergänzungsfutter dar. Sie sind zur Ergänzung der Ration an Spurenelementen und Vitaminen gedacht. Dabei unterscheidet man zwischen Mengenelementen wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Natrium, Magnesium, Chlor und Schwefel sowie Spurenelementen wie Eisen, Kupfer, Jod, Mangan, Molybdän, Selen und Zink.

Futterpellets werden in Pelletieranlagen (Pelletpressen) hergestellt. Dabei wird das Material mit großem Druck durch eine Stahlmatrize gepresst. Beim Austritt werden die Stränge durch ein Abstreifmesser abgeschnitten und der Staub durch Siebung entfernt. Durch die Kompaktierung verringert sich das Volumen des Produktes um etwa 66%.

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