• Deutsch
  • English
  • Französisch
  • Espanol
  • Polnisch
  • Russisch
Klassieren, sieben, sichten:
Siebanlagen von höchster Qualität.

Recycling Anlagen und Siebtechnologie

Recycling Anlage ➤ perfekt ausgestattet mit Siebtechnologie

Recycling - Abfallprodukte optimal wiederverwerten

Das stoffliche Recycling bezeichnet den Vorgang, bei dem aus nicht mehr benötigten Produkten (Abfall) ein Sekundärrohstoff wird. Da Recycling jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfallmaterialien zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke in Recycling Anlagen aufbereitet werden, bezeichnet, ist dies ein sehr weites Feld mit sehr unterschiedlichen Anforderungen an die Trenntechnik. Geregelt wird die Wiederaufbereitung von Altstoffen (Recycling) durch das 1996 entstandenen Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrWG bzw. AbfG). Im Anschluss entstand der Europäische Abfallkatalog und das Duale System Deutschland (Grüner Punkt).

Beispiele für Recycling

Zu der Gruppe der Recycling Baustoffe gehören Baustoffgemische die entsprechend Ihrer Herkunft unterschiedlichste Stoffeigenschaften haben. Dazu zählen Müllverbrennungsaschen die, obwohl sie aus ein und derselben Müllverbrennungsanlage stammen, im Laufe der Zeit eine unterschiedliche Zusammensetzung aufweisen können. Besonders große Differenzen sind im Fein- und Feinstkornbereich zu beobachten. Je nach Einsatzgebiet erfolgt hier das Zerlegen der Aschen in Korngruppen.

  • Flugaschen fallen bei der Verbrennung von Steinkohle in Kraftwerken mit Staub- und Rostfeuerungen an. In ihrer Korngröße sind sie mehlfein und bestehen aus 30 bis 10 % Sandkorn mit einem Größtkorn von 0,5 mm (Alumosilikat-Glas mit kristallinen Einschlüssen) und einem Rest an unverbrannter Kohle.
  • Schmelzkammergranulat wird bei der Verbrennung von Steinkohle in Kraftwerken mit Schmelzkammerfeuerung erzeugt. Dabei werden mineralische Beimengungen geschmolzen und anschließend im Wasserbad schockartig abgekühlt. Es entsteht ein glasartiges Mineralgemisch, bei dem die Einzelkörner rissig sind. Durch Brechen und Sieben wird dieses Mineralgemisch qualitativ verbessert.
  • Steinbruchabfälle und Nebengesteine der Steinkohle sind Abraummassen aus minderwertigen Bereichen des Vorkommens. Beide Stoffe weisen eine unregelmäßige Kornverteilung auf, sodass sie erst durch Siebung in einzelne Kornfraktionen zerlegt werden müssen. Diese aufbereiteten Stoffe sind dann, entsprechend ihrer Herkunft, relativ hochwertige Baustoffe.
  • Holz-Recyling bedeutet dass Abfallhölzer und dergleichen, sofern sie ohne Schadstoffe sind, gebrochen und gesiebt und anschließend entweder direkt thermisch verwertet oder aber zu Holzpellets gepresst die dann zu späteren Zeitpunkt verbrannt werden. Als Ausgangsstoffe zählen Bahnschwellenverwertung, Altholzverwertung bzw. Altholzentsorgung, Verwertung von Sperrmüll der nach einer Sortierung, Hölzer aus der Forstwirtschaft. Dabei siebt eine unserer Siebmaschine bis zu 50 t/h Holzstaub und trennt diesen bei 1,0 mm, um die nachgeschaltete Fördertechnik nicht zu beeinflussen.

Recycling - altes Gummi aus Reifen nutzen

Altgummi aus Reifen, das bedeutet Gummi bzw. Kautschuk, kann zur Modifizierung von Bitumen eingesetzt werden. Dieses Bitumen-Gummigemisch kann bei Oberflächenbehandlung sowie zur besseren Haftung des Abstreusplittes verwendet werden. Weiterhin dient dieses Gemisch als Fugenvergussmasse sowie als spannungsabsorbierende Membranzwischenschicht bei Asphaltbeton Übergängen und Brückenabdichtungen. Schwierigkeit bei der Absiebung liegt in der gewünschten feinen Trennungen und dem elastischen Verhalten des Gummigranulats.

Energieeffiziente Recycling Anlagen

Unter Altglas wird Verpackungsglas verstanden, das zur Wiederverwendung gesammelt und in Recycling Anlagen aufbereitet wird. Der Aufbereiter übernimmt dabei nach der Altglassammlung die Verarbeitung zum Sekundärrohstoff, der in Glashütten wieder dem Gemenge beigegeben werden kann. Teilweise betreiben Glashütten ihre eigenen Aufbereitungsanlagen.

Durch den Einsatz von Altglas ist es möglich, große Mengen an Energie und Rohstoffen einzusparen. Die übliche Scherbeneinsatzquote liegt bei etwa 65%, kann bei Grünglas jedoch bis zu 95% betragen. Der Energiebedarf verringert sich bei 65% Scherbeneinsatz um nahezu 20%.

Hierzu ist es notwendig, dass der Ausgangstoff, das Glas, möglichst sortenrein vorliegt. Zum einen wird dies durch getrenntes Sammeln erreicht. Durch die übliche Fehlwurfquote von ca. 7% in der Altglassammlung ist eine optische Sortierung vor der Schmelze notwendig. Diese erfolgt durch vollautomatische optische Sortieranlagen. Diese sortieren nach optischen Kriterien, den Farben, die zuvor aufbereiteten Glasscherben. Die Erzeugung der Glasscherben erfolgt zumeist durch einen Brecher, der die Glasflaschen auf eine möglichst einheitliche Größe bricht. Um den Staub, der beim optischen Sortierverfahren störend ist, zu entfernen, wird das Unterkorn vom Altglas durch Siebung abgetrennt.

Einzelne Farbsorten dürfen auch nach der Sortierung einen gewissen Anteil an falschen Farben besitzen, bis zu dem die gemeinsame Einschmelzung möglich ist. Grünglas erlaubt bis zu 15% Fremdfarbenanteil, Braunglas bis zu 8%, Weißglas jedoch maximal 0,5%. Größere Farbungenauigkeiten werden entsprechend als olivfarbenes Glas (Mischung aus Braun und Grün) bzw. Natur-Weiß (weiß mit Farbverunreinigungen) vertrieben.

Um Gläser einzufärben, werden folgende Stoffe eingesetzt: Eisenoxide, Kupferoxide, Chromoxid, Cobaltoxid, Nickeloxid, Manganoxid (Braunstein), Selenoxid, Silber, Indiumoxid, Neodym, Praseodym, Europium und zuletzt Gold (Königswasser). In der Schmelze bereiten Keramik, Steingut und Porzellan (KSP) massive Probleme, sie verursachen Glasfehler. Außerdem sind Fensterglas, Spiegelglas, Laborglas, Fernsehglas und andere Spezialgläser nicht zu recyceln bzw. zählen nicht zum Altglas.

Zu den wichtigsten Glassorten zählen neben Quarzglas, das Kalk-Natron-Glas, das Floatglas das Bleikristallglas sowie das Borosilikatglas.

Gerne berät Sie einer unserer Spezialisten zum Thema Recycling Anlagen!

Empfohlene Produkte
RHEWUM_RIUS-with-drive.jpg

Flach stehende Linearschwingsiebe zur Trennungen unterschiedlichster Materialien im Mittel- bis Grobkornbereich, bei gleichzeitigem Materialtransport.

RHEWUM_WAU-with-static-feed-chute.jpg

Vibrationssiebe dieser Bauart werden im Mittelkornbereich eingesetzt. Im Siebprozess erreichen wartungsfreie Elektromotoren Beschleunigungen von 10 g.

Produkte_UG.jpg

Klassierer speziell für den Steine- und Erden-Bereich. Mittels Unwuchtgetriebe werden lineare Schwingbewegungen erzeugt.