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Salzverarbeitung und -siebung

Salzverarbeitung und -siebung ★sauber und sicher★

Speisesalz mit der besten Technik klassieren

Speisesalz, Kochsalz oder Tafelsalz ist das in der Küche für die Ernährung verwendete Salz. Es besteht hauptsächlich aus Natriumchlorid. Chemisch gesehen werden Stoffe als Salze bezeichnet, wenn ionische Verbindungen vorliegen. Üblicherweise versteht man unter Salz das Natriumchlorid (NaCl) bzw. Speisesalz. Im weiten Sinn bezeichnet man alle Verbindungen, die wie NaCl aus Anionen und Kationen aufgebaut sind, als Salze wie z.B. Calciumchlorid (CaCl2) oder Magnesiumchlorid MgCl.

Bei der Gewinnung von handelsüblichem Speisesalz verbleiben sowohl im Steinsalz als auch im Meersalz 1 % bis 3 % anderer Salze. Bei unbehandeltem Meersalz verbleibt zusätzlich eine Restfeuchte von bis zu 5 % Wasser. Im Handel ist vorwiegend gereinigtes, raffiniertes Salz, auch Siedesalz genannt. Zur Verbesserung bestimmter Eigenschaften (Hygroskopie, Rieselfähigkeit) werden teilweise geringe Mengen anderer Stoffe hinzugefügt. Zur Verbesserung der Rieselfähigkeit werden Calciumcarbonat (Kalk), Magnesiumcarbonat, Aluminiumoxid, Silikate oder Kaliumhexacyanidoferrat(II) zugesetzt. Der Grund dafür ist, dass normales Speisesalz hygroskopisch ist (an der Luft feucht wird) und verklumpt. Gut rieselndes Speisesalz wurde 1911 vom US-amerikanischen Salzhersteller Morton Salt entwickelt.

Salzgewinnung damals...

Schon die Sumerer und Babylonier nutzten Salze zur Konservierung von Lebensmitteln. Im deutschsprachigen Raum wurde Speisesalz erst erschwinglich, als man die mehrere hundert Meter dicken, 250 Millionen Jahre alten Salzschichten des Zechsteinmeers in Norddeutschland abbauen konnte. Die Ortsnamen die in Verbindung mit Speisesalz stehen, tragen oft Salz- (bzw. das mittelhochdeutsche Wort Hall-) im Namen. Beispiele sind etwa Halle (Saale), Bad Reichenhall, Hallein, Hallstatt, Hall in Tirol, Schwäbisch Hall, Salzburg, Salzgitter, Salzhausen, Hansestadt Salzwedel, Bad Salzuflen, Bad Salzdetfurth, Bad Salzelmen, Bad Salzschlirf, Salzkotten und Schweizerhalle. Selbst die Halligen in der Nordsee erhielten Ihren Namen hierdurch.

...und heutzutage

Hauptsächlich wird das Salz unter Tage abgebaut. Wie in Mitteldeutschland erfolgt dies durch Abgraben oder wie in Berchtesgaden durch Herauslösen. Durch selektives Lösen und Einengen, durch Verdampfen (Siedesalz) wird das Speisesalz in Salinen von den Begleitstoffen getrennt. Wir sieben gebrochenes Steinsalz bzw. gemahlenes Steinsalz ebenso sicher wie feines Siedesalz. Der Anteil der Speisesalzproduktion in Deutschland beträgt nur etwa drei Prozent der Gesamtsalzproduktion. Der Rest wird zur Weiterverwendung als Industriesalz bzw. Streusalz verwendet. Als es Nicolas Leblanc gelang, Soda auf der Basis von Kochsalz herzustellen, war der Durchbruch zur großtechnischen Produktion von Soda gelungen, die für die Glas-, Textil-, Wasch-, und Reinigungsmittelherstellung als Grundstoff benötigt wird.

Entsprechend sind die Anwendungsbeispiele für Industriesalz: Salz für Backpulver, Salz für die Glasherstellung, die Herstellung von Farbstoffen, Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln, Aluminium oder Cellulose in Watte oder Papier.

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