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Die perfekte Körnung von Quarzsand

Die ideale Quarzsand Körnung erreichen✔

Moderne Trennverfahren - Quarzsand

Quarzsand bezeichnet einen Typ von Sand, der zumeist aus Siliziumdioxid (SiO2) besteht. Quarzsande werden gewaschen und fein gesiebt in der Glasindustrie zur Herstellung von Flachglas (Float) und Hohlglas sowie in der Gießereiindustrie zum Formenbau eingesetzt. Mit Sand, der weniger als 0,03 % Eisen enthält, lässt sich transparentes (weißes) Glas herstellen. Dabei wird zumeist feiner Quarzsand mit einer Körnung von 0,1 bis 0,4 mm und einer Restfeuchte von weniger als 5 % Wasser verwendet. Daneben findet Quarzsand auch bei der Herstellung von Keramik, in Glasfasern, in der chemischen Industrie, in Schleifmitteln, als Gießereisand, oder als Magerungsmittel bzw. Füllstoff Anwendung. In der Keramikindustrie senkt Quarz als Magerungsmittel den Trocknungs- und Brennschwund, verschlechtert jedoch die Plastizität der Keramik, sie wird spröde. Quarz wird zumeist als feinstkörniger Sand eingesetzt, dabei muss er möglichst rein sein, um unerwünschte Verfärbungen zu vermeiden. Glasfasern werden als Glasfaserkabel zur Datenübertragung sowie für glasfaserverstärkte Kunststoffe eingesetzt. Dabei werden feine Fäden mit definiertem Durchmesser gesponnen.

Siebung von Gießereisand

Sand ist ein ideales Material, wenn es darum geht, flüssige Metalle in Form zu bringen. Dazu wird ein zuvor gesiebter Sand mit einem Bindemittel vermischt und anschließend in eine sog. verlorene Form gebracht. Dieser sogenannte Sandkern gibt dem Metall später die Form. Als Bindemittel wurden früher dem Sand Ton beigemischt bzw. es wurden Sandsorten gewählt, die bereits einen hinreichenden Tonanteil enthielten, sog. Formsande. Nach dem Aushärten des Formteils wird der Sand aus seiner Form herausgelöst und durch Brechen und Sieben von seinen Begleitstoffen Bindern und Harzen sowie dem unerwünschten Feinstsandanteil befreit, um ihn erneut zu Sandkernen zu verarbeiten. Da der Formsand chemisch nicht mit den anderen Stoffen reagieren darf, können nur hochwertige Sande verwendet werden, in der Regel Quarzsande. Die Körnung von Quarzsand für Gießereien liegt üblicherweise zwischen 0,1 mm und 0,8 mm.

Die Bindemittel des Formsandes müssen so gewählt werden, dass sie durch die „Gießhitze“ zerstört werden und die Form dadurch möglichst von selbst zerfällt. Bindemittel sind heute derart entwickelt, dass sie auch für höher schmelzende Metalle eingesetzt werden können. Dabei verdampfen, schmelzen sie aus oder zersetzen sich (Polystyrol). Eine weitere Möglichkeit ist das Ausschmelzen vor dem Guss. Dies wird bei Wachs und Kunstharz angewandt.

Haben Sie Fragen zum Thema Quarzsand und seinen verschiedenen Körnungen? Dann kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Anfrage! Lesen Sie außerdem unseren Fachartikel über die Verarbeitung von naturfeuchten Sanden.

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