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Klassieren, sieben, sichten:
Siebanlagen von höchster Qualität.

Siliziumkarbid effizient sieben

Siliziumkarbid sieben ✔wirtschaftlich ✔sicher ✔professionell

Schleifmittel - mit nur einer Siebmaschine, bis zu 12 sortenreine Fraktionen von Abrasivstoffen trennen

Aufgabe der Siebung von Schleifmitteln bzw. Abrasiven ist die sortenreine Trennung zur Erzeugung möglichst vieler Siebfraktionen. Die anzuwendende Norm in Europa ist die FEPA (Federation of European Producers of Abrasives). Weitere Normen sind die CAMI (Coated Abrasives Manufacturers Institute) sowie die ANSI (American National Standard Institute).

Diese verschiedenen Standards sind nicht vollständig vergleichbar. Nach dem europäischen Standard FEPA wird die Körnung in einem Schwankungsbereich der Partikelgröße definiert. Nach dem amerikanischen Standard ANSI /bzw. CAMI wird die durchschnittliche Partikelgröße zugrunde gelegt.

Schleifmittel bestehen aus Hartstoffkörnern die in gebundener Form zur gezielten Abtragung eines Werkstoffs genutzt werden. Die Hartstoffkörner sind dabei auf einer Unterlage gebunden wie z.B. Schleifpapier, Schleifscheiben, Trennscheiben bzw. Bürsten. Der Schnittwinkel des Werkstoffs im Schleifkörper ist diffus.

Schleifmittel, Abrasive bzw. Abrasivstoffe werden in natürliche und synthetische Kornwerkstoffe unterschieden. Zu den natürlichen Zählen: Quarz, Korund, Schmirgel, Granat sowie Naturdiamant. Zu den synthetischen werden Siliziumcarbid, Chromoxid, kubisches Bornitrit sowie ebenfalls Diamanten und Korund gezählt.

  • Korund ist das häufigste eingesetzte Schleifmittel, entsprechend viele Siebmaschinen wurden bereits durch RHEWUM geliefert. Die wichtigsten Eigenschaften des Korunds sind seine Härte und Zähigkeit. Ein bekanntes Einzelprodukt ist z.B. Edelkorund (über 99,9 % aus Al2O3 -Aluminiumoxid). Edelkorund eignet sich für Stähle über 60HRC und Glas. Rubinkorund besitzt weitere Beimengungen lösbarer Metalloxide, vor allem Cr2O3 (Chrom(III)-oxid). Normalkorund ist braun und weist über 94 % Al2O3 auf. Halbedelkorund ist eine Mischung aus Normalkorund und weißem Edelkorund. Zirkonkorund weist Beimischungen von 10–40 % Zirkonoxid auf. Zirkonkorund wird mit Normalkorund gemischt zu Schleifscheiben für das Hochdruckschleifen verarbeitet.
  • Siliciumcarbid zeichnet sich durch seine harten, scharfkantigen Kristalle aus. Hier bestehen die Schleifmittel meist aus nur einem oder wenigen Kristallen. Es ist härter und spröder als Korund. Das Anwendungsgebiet umfasst Nichteisenmetalle, rostfreie Stähle, keramische und mineralische Werkstoffe sowie kohlenstoffreiche Stähle. Daneben gibt es noch das hochwertigere grüne Siliciumcarbid für die Bearbeitung von Glas, Porzellan, Marmor, Edelstein, Kunststein und für die Feinbearbeitung von Leicht- und Buntmetallen sowie Leder.
  • Bornitrid ist nur in der kubischen Kristallform als Schleifmittel geeignet und muss daher durch Hochdrucksynthese aus hexagonal kristallinem Bornitrid hergestellt werden. Als Bindung kommen Sinterbronze, Kunstharz und Keramik in Frage. Ab ungefähr 730 °C übersteig die Härte von Bornitrit sogar die von Diamant. Bornitrid eignet sich somit zum Präzisionsschleifen von Diamant.
  • Diamant ist der härteste natürlich vorkommende Stoff. Für Schleifmittel werden sowohl natürliche Diamanten, die in der Regel etwas härter sind, als auch künstlich hergestellte verwendet. Je nach Verwendungszweck werden Diamanten in Nickel, Kupfer, Kunstharz oder eine spezielle Legierung eingebunden beziehungsweise auf einem Stahlgrundkörper galvanisch gebunden. Diamanten dienen zum Präzisionsschleifen von Hartmetall, Grauguss, Glas, Keramik, Porzellan, feuerfester Steine, Germanium, Graphit, Schneidkeramik, Silizium, Gummi, Buntmetall, Eisencarbidlegierungen, Nickel- und Chromlegierungen.

Wir sind in der Lage mit nur einer Siebmaschine bis zu 12 sortenreine Fraktionen von Abrasivstoffen bzw. Schleifmitteln durch Siebung zu trennen!

Absiebung von Strahlmittel - nur mit der hoch entwickelten RHEWUM-Technologie

Strahlmittel werden zur Oberflächenbearbeitung durch „Strahlen“ verwendet. Dabei wird grober und loser Schmutz entfernt. Zum Einsatz kommen Glaskugeln, Stahlkugeln, Hochofenschlacke oder auch Korund. Die Form des Strahlpulvers ist kugelig bzw. kantig, es werden hauptsächlich mineralische und metallische Schüttgüter verwendet. Synthetische Strahlmittel sind eher selten. Zu den mineralischen Strahlmitteln gehören neben den bekannte Glasperlen auch Korund (Al2O3). Diese Materialen sind extrem abrasiv und werden wiederverwendet. Im Recycling der Strahlmittel wird das gesamte Strahlgut aufgenommen und abgesiebt. Das verbleibende Grobgut wird der Aufgabe wieder zugegeben und somit mehrfach verwendet. Das separierte Feingut (Schmutz und Bruch) wird entsorgt.

Bei der Lieferung von Siebmaschinen für Strahlmittel sind die stark schleißenden Produkte die Herausforderung. Einem ausreichenden Verschleißschutz muss in jedem Fall Rechnung getragen werden. Siebmaschinen, die als Langhub-Siebe oder Taumelsiebe ausgeführt werden, bzw. Siebe mit Linearbewegungen sind nicht zu empfehlen, da aufgrund der Schubbewegung ein erheblicher Verschleiß an der Siebmaschine und den empfindlichen Siebgeweben unvermeidlich ist.

Empfohlene Produkte
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Das Pulversieb Typ WAF ist eine Kombination aus linear bewegter Schwingförderrinne und direkt erregtem WA-Sieb. Es dient zur Trennung verschiedenster Materialien.

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Vielzahl scharfer Trennungen im Mittel- bis Feinstkornbereich mit Plansiebmaschinen Bauart MDS. Zwei gegenläufig arbeitende Unwuchtmotoren erzeugen eine lineare Schwingung.

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Flach stehende Linearschwingsiebe zur Trennungen unterschiedlichster Materialien im Mittel- bis Grobkornbereich, bei gleichzeitigem Materialtransport.