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Klassieren, sieben, sichten:
Siebanlagen von höchster Qualität.

RHEWUM liefert Siebmaschinen an METSO Minerals zur Klassierung von Eisen / Nickelschlacke

, Mazedonien
, RHEWUM GmbH

RHEWUM WA(U) Siebe ermöglichen einen entscheidenden Beitrag zur Klassierung von Fe-Ni-Schlacke.

Im April 2015 konnte RHEWUM ihre lange Liste der Anwendungsreferenzen erweitern. Direkt erregte Dreideck-Hochleistungssiebmaschinen vom Typ WA(U) 350x290/3 wurden über die Firma METSO Minerals Austria GmbH zur Aufbereitung von Eisen/Nickelschlacke nach Mazedonien geliefert und erfolgreich in Betrieb genommen.

Die Fe-Ni-Schlacke wird mit Kegel- und Vertikalprallbrechern gebrochen und anschließend gesiebt. Zusammen mit der perfekt abgestimmten Aufgabe- und Verteilrinne vom Typ AV 3500 können zukünftig 100 t/h Aufgabematerial der Korngröße 0 - 6 mm trennscharf auf 3 Siebdecks in die Produktfraktionen 0 - 0.2, 0.2 - 2.8 und > 2.8 mm klassiert werden.

Mit dem Ziel größtmögliche Produktqualitäten sicherzustellen, verwendet RHEWUM auf dem oberen Siebdeck Unwuchtmotoren vom Typ WAU. Das untere Siebdeck zur Abreinigung bei 0.2 mm wird mittels elektromagnetischen Vibrationsmotoren erregt. Diese spezielle Konfiguration garantiert neben einer optimalen Trennung auch eine sehr genaue Abstimmung der Siebabreinigung während der normalen Produktion.

Fe-Ni-Schlacke entsteht bei der Gewinnung von Metallen in der Erzverhüttung. Nach dem Abkühlen, dem sogenannten „Löschen“, werden zuerst größere Metallstücke händisch aussortiert. Mittels Magnetscheidung und gravimetrischer Sortierung können weiterhin feinere kostbare Metalle zurückgewonnen werden. Diese Sekundärmetalle werden anschließend in die Metallerzeugung als Recyclingmaterial zurückgeführt.

Auch die nichtmetallischen Rückstände werden heutzutage häufig als Sekundärrohstoff verwendet. Abgesiebt in bestimmten Kornfraktionen werden sie überwiegend im Bauwesen als günstiger Zusatzstoff für Zement, als Gesteinskörnung für Tragschichten oder schlicht als Füllmaterial verwendet. RHEWUM Siebmaschinen leisten genau bei diesem Verfahrensschritt den entscheidenden Beitrag, indem die oftmals äußerst abrasive und schwierig zu klassierende Schlacke ökonomisch und zuverlässig aufbereitet wird.